Hinweis für Veranstalter
Bitte verwenden Sie ausschließlich die hier zur Verfügung stehenden Biographien (Stand: September 2026). Änderungen und Kürzungen bedürfen meiner ausdrücklichen Zustimmung und können gern mit mir abgesprochen werden.
Biographie
David Erler (Altus) verbindet die langjährige Erfahrung des Sängers mit dem kritisch prüfenden Blick des Editors – mit besonderer Leidenschaft für Konzertmomente, in denen sich musikalische Praxis, historische Quellen und eine persönliche, authentische Interpretation zu einer lebendigen Kommunikation mit dem Publikum vereinen. Als europaweit gefragter Konzertsolist ist er vor allem der Musik des Barock verbunden; zugleich reicht sein Repertoire von der Vokalpolyphonie der Renaissance bis in die Gegenwart und umfasst zahlreiche Uraufführungen.
Inspirierend für seine künstlerische Arbeit ist die langjährige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Manfred Cordes, Laurence Cummings, Philippe Herreweghe, Peter Van Heyghen, Jos van Immerseel, Wolfgang Katschner, Ton Koopman, Rudolf Lutz, Hermann Max, Gregor Meyer, Peter Neumann, Hans-Christoph Rademann, Ludger Rémy, Gotthold Schwarz, Jos van Veldhoven, Adam Viktora und Roland Wilson. Ensembles wie Bell’Arte Salzburg, Collegium Marianum Prag, Ensemble Inégal, Gesualdo Consort Amsterdam, Il Gardellino, Lautten Compagney Berlin, Les Muffatti Brüssel, Musica Fiata, Nederlandse Bachvereniging und Weser-Renaissance Bremen zählen zu seinen regelmäßigen musikalischen Partnern. Seine Stilsicherheit und langjährige Ensembleerfahrung führen zudem zu wiederholten Einladungen renommierter Vokalensembles wie amarcord, Calmus Ensemble, Singer Pur, Singphoniker und Stimmwerck.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Musik des barocken Deutschlands. Dabei interessiert ihn neben dem bekannten Repertoire ebenso das Wiederentdecken weithin vergessener Komponisten und Werke. Seine beiden Solo-CDs „Psalmen und Lobgesänge des mitteldeutschen Barock“ (Christophorus) und „Weihnachten bei Freylinghausen“ (Rondeau) geben davon ebenso Zeugnis wie seine umfangreiche Diskografie mit inzwischen mehr als 100 Veröffentlichungen, darunter zahlreiche Ersteinspielungen. Besonders hervorzuheben sind seine Mitwirkung an der Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung unter Hans-Christoph Rademann (Carus) sowie die von ihm selbst mitinitiierte Gesamteinspielung des Vokalwerks von Johann Kuhnau unter der Leitung von Gregor Meyer (cpo).
Da für David Erler die Auseinandersetzung mit Musik jedoch über die Erarbeitung und Aufführung hinausgeht, widmet er sich mit großer Leidenschaft dem Studium der Quellen. Als Editor und Lektor macht er historische Handschriften und Drucke für die heutige musikalische Praxis wieder zugänglich und nutzbar. Beim Verlag Breitkopf & Härtel ist er Herausgeber der Kantaten Johann Kuhnaus: In regelmäßiger Folge erscheinen dort sämtliche erhaltenen Vokalwerke des Komponisten, überwiegend in Erstausgabe. Darüber hinaus verantwortete er Neueditionen von Jan Dismas Zelenkas Requiem (ZWV 46), Johann Sebastian Bachs Magnificat (BWV 243) – einschließlich einer eigenen Rekonstruktion des Satzes Virga Jesse – sowie dessen Oster-Oratorium (BWV 249). Weitere editorische Projekte sind ebenso in Vorbereitung wie ein eigener Musikverlag (Alnus Edition Leipzig).
Diese intensive Beschäftigung mit historischen Quellen führt ihn zunehmend zu musikwissenschaftlichen Symposien; zudem schreibt er Beiträge für Fachzeitschriften, Programmhefte und CD-Booklets.
David Erler stammt aus dem sächsischen Vogtland und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig, zunächst bei Maria Jonas, später maßgeblich bei Marek Rzepka. Als Stipendiat wurde er von der Hanns-Seidel-Stiftung München gefördert. Nach seinem Diplom studierte er Musiktheorie. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Andreas Scholl, Marius van Altena und den King’s Singers. www.daviderler.de
Kurzbiographie
David Erler (Altus) vereint die langjährige Erfahrung des Sängers mit dem kritisch prüfenden Blick des Herausgebers. Dabei liegen ihm stilistische Sicherheit und historische Kenntnis ebenso am Herzen wie die inhaltliche Botschaft der jeweiligen Komposition.
Als Konzertsolist arbeitet er regelmäßig mit führenden Dirigenten und Ensembles der historischen Aufführungspraxis in ganz Europa zusammen. Seine besondere Leidenschaft gilt der Musik des barocken Deutschlands und dabei auch Komponisten und Werken, die abseits des etablierten Repertoires zu entdecken sind. Seine Diskografie umfasst mehr als 100 Veröffentlichungen, darunter die Gesamteinspielungen des Vokalwerks von Heinrich Schütz und Johann Kuhnau, zahlreiche Ersteinspielungen und zwei Solo-CDs.
Als Editor und Lektor erschließt er historische Quellen für die heutige musikalische Praxis. Beim Verlag Breitkopf & Härtel ist er u. a. Herausgeber der Kantaten Johann Kuhnaus. Er stammt aus dem sächsischen Vogtland und studierte Gesang bei Marek Rzepka in Leipzig, gefördert durch ein Stipendium der Hanns-Seidel-Stiftung München.
www.daviderler.de
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Stand: September 2026